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Forschungsberichte

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Regionenbezogenes Generationenmanagement (F+E-Projekt), wiss. Poster

Kleine und mittlere Unternehmen gerade in ländlichen Regionen können ein anspruchsvolleres Age Management kaum allein auf betrieblicher Basis schultern. Deshalb sucht das trinationale F+E-Projekt "RegGen" explizit nach regionalen und gemeinsamen Umsetzungsstategien. Im Projekt arbeiten die Disziplinen Ökonomie, Gerontologie und Soziale Arbeit der Fachhochschulen FHS St. Gallen, FH Vorarlberg (A) und HS Kempten (D) eng zusammen. Die Internationale Bodensee Hochschule IBH finanziert das Projekt 2012 und 2013. Der demografische Wandel wirkt sich auch auf KMU aus und birgt für sie in ländlichen Räumen besondere Probleme: eine abnehmende Anzahl an beruflichen Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften, die Notwendigkeit, Arbeitnehmer länger in der Berufstätigkeit zu halten, weitere "Reservegruppen" des Arbeitsmarktes für eine berufliche Tätigkeit zu mobilisieren, eine im Vergleich zum urbanen Raum stärker belastete wirtschaftliche und soziale Situation durch die zunehmende Landflucht. Das Projekt RegGen geht davon aus, dass die Verfügbarkeit von Humankapital nicht nur für einzelne Unternehmen zum (einschränkenden) Wettbewerbsfaktor wird, sondern für ganze Regionen. Dies soll in der grenzüberschreitenden Region im Bodensee-Dreiländereck gezeigt werden. Um das Fachkräfteangebot qualitativ und quantitativ nachhaltig zu sichern, ist es notwendig, als attraktive Region Potenziale anzuziehen und zu halten sowie umfassende Möglichkeiten zum Aufbau und zur Entwicklung von Kompetenz vorzuhalten. Es bestehen bereits zahlreiche Initiativen zur Unterstützung von Unternehmen, um den Bedarf von Erwerbspersonen unterschiedlichen Alters an der Schnittstelle Beruf/Privatleben zu decken. Diese sind aber in ihrer Gesamtheit für Betroffene meist schwer erkennbar und zugänglich. Das F+E-Projekt will bereits bestehende Angebote zusammenführen und den bisher nicht gedeckten Bedarf an Massnahmen des Generationenmanagements identifizieren, Fokus: lebenslaufbezogene berufliche und persönliche Entwicklung. Es werden konkrete Vorschläge für die systematische Weiterentwicklung des regionalen Angebots erstellt. In diesem Kontext wird u.a. ein Selbstevaluierungsinstrument entwickelt, das es KMU ländlicher Regionen erlaubt, Generationenmanagement eigenständig zu evaluieren und daraus Massnahmen abzuleiten. Projektrahmen: Interdiszplinäres Dreiländer-F+E-Projekt. Finanzierung: Internationale Bodenseehochschule (IBH). Laufzeit: 01/2012-12/2013. Kooperation der Fachhochschulen FHS St. Gallen (CH), FH Vorarlberg (A), HS Kempten (D). Internet: www.ifsa.ch/2600

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12.10.2012 | alter , alte_menschen , betriebliches_gesundheitsmanagement , arbeitsmarkt , arbeitnehmer , führungskräfte , personalgewinnung , personalentwicklung , personalmanagement , gender_and_diversity , alpenraum , kmu , diskriminierung , ibh , mint-branchen , gerontologie , age-management , demografie , euregio
Art der Arbeit:
Autor/-in:
Herausgeber/-in:
Projekteingabe:
Wissenschaftliche Texte
Otto, Ulrich (FHSG); Olbert, Sybille (FHSG); Fredersdorf, Frederic (FHV); Jüster, Markus (HS Kempten)
Ulrich Otto
13.09.2012
 
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