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Forschungsberichte

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Freiwilligeninitiativen zur Entlastung pflegender Angehöriger: Eine qualitative Netzwerkanalyse

Einleitung Die Entwicklung von Freiwilligeninitiativen in der häuslichen Pflege ist stark von Projektpartner abhängig. Sie stützen die Projekte mit ihren Ressourcen, Kontakten und Informationen. Diese externen Hilfen sind für die Integration von Projekten unentbehrlich, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Ein besonderer Fall kommunaler Projektentwicklung liegt vor, wenn es sich um soziales bürgerschaftliches Engagement handelt z.B. bei Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Ziel dieser Studie war es, die Bedeutung der Freiwilligenhilfe aus Sicht der Netzwerkpartner zu erfassen und die Win‐ win‐Situation aller Beteiligten darzustellen. Folgende Fragestellung sollte beantwortet werden: Welche Bedeutung haben Netzwerkpartner für die Entwicklung bürgerschaftlicher Initiativen und welchen Nutzen haben sie voneinander? Methodik Als Design wurde eine qualitative Netzwerkanalyse gewählt die geeignet ist, um Strukturen von Netzwerken und deren Dynamik zu analysieren. Die Koordination und n=8 Netzwerkpartner eines Modellprojekts zur Unterstützung pflegender Angehörgier wurden Interviewt sowie n=55 Zeitungsartikel analysiert. Die Daten wurden im Stil der Grounded Theory offen und axial ausgewertet. Die Untersuchung fand im Zeitraum 2005 bis 2009 in Westdeutschland statt. Das Vorhaben wurde durch eine Ethikkommission begutachtet und ethische Prinzipien stets berücksichtigt. Ergebnis Netzwerkpartner sind für die Entwicklung bürgerschaftlicher Initiativen notwendig, damit sich diese in der Kommune etablieren können und notwendige Ressourcen erhalten. Im Zentrum der Ergebnisse steht ein Ecomap das die Netzwerkbeziehungen, Stärken und den Nutzen der Akteure darstellt. Deutlich wird, dass nicht nur das Projekt sondern noch viel mehr die Netzwerkpartner einen Gewinn durch die Kooperation haben. Diskussion Freiwilligendienste stellen einen wertvollen Beitrag in der Kommune dar, indem sie zu einer positiven Grundstimmung in der Bevölkerung beitragen. Dies ist solange der Fall, in der das Projekt ohne wirtschaftlichen Druck seinen Beitrag leisten kann. Werden diese Projekte angelegt, um Gewinne zu erwirtschaften dann steht dies diametral zur Logik bürgerschaftlichen Engagements und die Initiativen beginnen mit anderen Institutionen zu konkurrieren, was bei allen Beteiligten zu Spannungen führt. Initiativen, die sich zu semiprofessionelle Diensten entwickeln, machen somit keinen Sinn.

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24.09.2012 | pflegeforschung , netzwerkanalyse , freiwilligenhilfe , pflegewissenschaft , pflegende angehörige , ehrenamt
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Wissenschaftliche Texte
André Fringer, Wilfried Schnepp
Andre Fringer
2012
 
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