Prävention sexueller Gewalt unter Jugendlichen

Prävention sexueller Gewalt unter Jugendlichen.

Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen ist ein weit verbreitetes, aber noch relativ unbekanntes Phänomen, wobei Opfererfahrungen im sensiblen Jugendalter schwerwiegende Folgen auf die Entwicklung der eigenen Sexualität und Identität der Jugendlichen und dadurch auf ihre psychische Gesundheit haben. Anhand der UN-Kinderrechtskonvention besteht daher eine Verpflichtung zur Suche nach wirksamen Präventionsmethoden sexueller Gewalt unter Jugendlichen, wobei insbesondere Schulen in der Pflicht stehen, Jugendliche
in der sexuellen Bildung und Kompetenzentwicklung zu fördern
.

Angesichts der hohen Belastung schulischer Fachpersonen stellte sich für die vorliegende Masterarbeit die Frage, wie ein Präventionsprogramm des Vereins NCBI im Rahmen des Projekts "Ja, Nein, Vielleicht" für schulische Fachpersonen, zu konzipieren ist, damit die Prävention nachhaltig und wirksam gelingt, ohne zu Überlastungen zu führen. So wurden Erkenntnisse aus einer umfangreichen Literaturrecherche zu den Themen sexuelle Gewalt unter Jugendlichen und wirksame Prävention, anhand der innovativen und partizipativen Vorgehensweise des Qualitätskolloquiums nach Wright und Lemmen, mit schulischen Fachpersonen zu einem Konzeptentwurf zusammengeführt, welcher dem Verein NCBI als Vorlage zur Entwicklung des Programms, dienen soll.

Dabei zeigte sich, dass wirksame Prävention umfassende Maßnahmen auf individueller und organisatorischer Ebene bedingt. Dies erfordert Organisationsentwicklungsprozesse an Schulen, welche anhand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und partizipativ durch die schulischen Fachpersonen vor Ort umzusetzen sind, wobei spezifisch auf die Bedürfnisse vor Ort eingegangen werden und das Programm danach angepasst werden muss. Anhand der gesammelten Erkenntnisse für den Konzeptentwurf, werden zudem Empfehlungen für die Umsetzung an den Verein NCBI abgeleitet und weiterführende Erkenntnisse in Form von Forderungen zur wirksamen Prävention sexueller Gewalt unter Jugendlichen und zur Rolle der Sozialen Arbeit verfasst.

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06.01.2021 | prävention , jugendliche , sexualentwicklung , sexuelle gewalt , schule , sexualisierte gewalt , massnahmen , sexuelle entwicklung
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Master Thesis
Samuel Linus Nussbaum

05. August 2020
 
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Hotellerie – ein Differenzierungsfaktor von stationären Alterseinrichtungen?!

Mit dem gesellschaftlichen Wandel gehen veränderte Ansprüche einher, die neue Generationen
von betagten Menschen an Wohnformen im Alter stellen. Gleichzeitig sorgt der
strukturelle Wandel im Markt für steigende Rivalität unter Anbietern. Diese Arbeit beschäftigt
sich mit der strategischen Entwicklung der Hotellerie in stationären Alterseinrichtungen
in einem zunehmend dynamischen Markt. Sie beleuchtet die Heim-Hotellerie aus Sicht
der Unternehmensführung neu und untersucht, in welchem Umfang diese als Differenzierungsfaktor
einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann. Im
Rahmen der an die Hotellerie gestellten Ansprüche, soll die Arbeit Ansätze für strategische
Stossrichtungen und konkrete Handlungsempfehlungen für Alterseinrichtungen bieten,
die das Differenzierungspotenzial der Hotellerie für ihre Wettbewerbsstrategie nutzen
möchten.

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08.12.2020 | hotellerie , differenzierung , alterseinrichtung , wettbewerbsstrategie
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Master Thesis
Vera Wichmann Adduci
Fritz Forrer
01.06.2020
 
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Vorwärtsstrategie oder Ausstieg – Wie geht es weiter mit der Firma FS Absaugtechnik? –

Es ist ein harter Kampf, als Unternehmen in der Wirtschaft bestehen zu können. Grosse wie kleine Firmen werden von sich ständig verändernden Rahmenbedingun-gen gefordert und müssen sich immer wieder von Neuem beweisen. Stillstand ist fast gleichbedeutend mit Untergang. In diesem Beispiel geht es um ein kleines, zehnjäh-riges Familienunternehmen. Diese Firma tat sich besonders schwer und brauchte in ihrem Kampf ums Überleben dringend Unterstützung.
In der ersten Analyse zeigte sich, dass es allerhöchste Zeit war, etwas zu verändern. Die Firma stand in einer klassischen Erfolgskrise: Die Umsatzziele und die Gewinn-ziele waren eingebrochen und das Unternehmen stand kurz vor einer Illiquidität, die durch eine grössere Finanzspritze der Inhaber im letzten Moment abgewendet wur-de.
Die Marktleistung der Firma lässt sich in die drei strategischen Geschäftsfelder Ver-kauf, Dienstleistungen und Beratung einteilen – vor allem im Markt der Holz- Papier- und Kunststoffindustrie. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Verkauf und Handel von Absauganlagen für die Holzindustrie.
Die Holzindustrie ist ein Marktumfeld, in dem es vor allem in den mittleren und kleine-ren Unternehmen persönlich zu und hergeht. Hier zählt noch immer der Handschlag als Vertrag und eine Kultur von «man kennt dich als Person und deine Leistung». Man baut über die Geschäftsbeziehung auch eine persönliche Beziehung auf und steht dazu. Darum ist vor allem die Empfehlung innerhalb der «Hölzigen» ein wichti-ger Bestandteil des Überlebens in dieser Branche. Der Geschäftsführer hat es ge-schafft, eine tragfähige Beziehung aufzubauen, sodass er von seinen Kunden wei-terempfohlen wird. Dies kann als starke Leistung eingestuft werden, da er als Nord-deutscher nicht aus ihrem Umfeld kommt. Auf diesem Beziehungsnetz und seiner jahrelangen Erfahrung baut der Erfolg der Firma auf. Das heisst für die Strategie der Firma, ihn als Geschäftsführer und wichtige Stütze unbedingt weiter an Bord zu ha-ben und aktiv einzubinden.
In der breiten Analyse der Firma stellt sich heraus, dass es einiges zu tun gibt. Dies war aber für alle auch eine Beruhigung, denn wo es Probleme gibt, zeichnen sich in der Regel auch Handlungsoptionen ab, woraus Lösungen entstehen können. Im stra-tegischen Management beschränkt sich das Denken traditionellerweise auf den be-

stehenden Wettbewerb und bestehende Stärken und Schwächen des Unternehmens im Rahmen bekannter Denkweisen. Hier mussten für eine Lösung für das ange-schlagene Unternehmen alle Möglichkeiten, von Abbau, Rückbau, Umbau und Transfer bis hin zur Neupositionierung einbezogen werden. Bei dieser Betrach-tungsweise stellte sich heraus, dass die Lösung die Schärfung des aktuellen Ge-schäftsmodelles ist.
Durch die Schärfung des Geschäftsmodells wurde auch die Strategie des Familien-unternehmens geschärft. Als Resultat entstand ein strategisches Zielhaus mit klaren Positionierungen. Aus den Handlungsfeldern wurde so ein ganzer Massnahmenkata-log, um die Firma aus der Krise zu führen. Um dies zu schaffen, wurden die Mass-nahmen in einen Projektplan überführt und dieser dem Geschäftsführer als Aktions-plan zur Verfügung gestellt.
Der gewählte iterative Ansatz mit der Beteiligung der Inhaber und des Geschäftsfüh-rers hat einen kreativen und innovativen Ansatz begünstigt und trägt massgeblich zur Akzeptanz bei der Umsetzung bei. Sollten die Inhaber die Entscheidung treffen, die Firma weiterzuführen und dabei den strategischen Ansatz wählen, das Zielhaus um-zusetzen, kann der Weg zurück auf die Erfolgsspur gelingen.

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08.12.2020 | firmenkultur
Art der Arbeit:
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Master Thesis
Schürmeyer Judith
Walter Hagmann
29.03.2020
 
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Basis für Evaluation des Konsolidierungstools der Bühler AG

In dieser Arbeit erhalten sie einen Einblick in die Bühler Gruppe und mit welcher Anwendung die Ergebnisse von Tochtergesellschaften aus 140 Ländern zu einem Ergebnis konsolidiert werden. Das Ziel dieser Masterarbeit ist eine Analyse der Oracle Hyperion Software, welche für die Konsolidierung und Berichterstellung bei Bühler genutzt wird. Diese Masterarbeit soll die Basis für die Diskussion über das weitere Vorgehen einer zukünftigen Lösung ermöglichen.

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08.12.2020 | konsolidierung , interview , interviewleitfaden , anforderungskatalog und lastenheft
Art der Arbeit:
Autor/-in:
Herausgeber/-in:
Projekteingabe:
Master Thesis
Sandro Novella
Reto Morellon
05.11.2019
 
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Die Snippet-Projektmethode – Charakteristika und Potenziale

In dieser Masterarbeit wird untersucht, welche Charakteristika eine agile Software-Entwicklungsmethode für Regionalbanken aufweisen muss. Anhand der konzeptionellen Erarbeitung der neuen Snippet-Projektmethode wird diese Frage beantwortet. Grosse Projekte werden in kleinere Teilprojekte (Snippets) aufgeteilt und aus jedem Teilprojekt geht ein auslieferbares Resultat hervor. Die Projektdauer pro Snippet ist auf drei Monate begrenzt, die Kosten sind fix vorgegeben, der Projektumfang ist variabel. Zudem nimmt die Arbeit einen Vergleich mit den bereits bekannten agilen und klassischen Projektmethoden vor. Anhand von Fachliteratur werden Scrum, Kanban, SAFe, das Wasserfallmodell und HERMES dokumentiert und Parallelitäten sowie Vor- und Nachteile pro Methode aufgezeigt.

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08.12.2020 |
Art der Arbeit:
Autor/-in:
Herausgeber/-in:
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Master Thesis
Priska Wälli
Dr. Stefan Stöckler
2020
 
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